Montag, 5. Mai 2014

Prozesse gegen AktivistInnen im Nienburger Amtsgericht

Der folgende Artikel hat nichts mit der üblichen Thematik zu tun, jedoch setzt sich ein Großteil unserer Gruppe auch für Tierrechte ein. 
 
Am Donnerstag,den 8. Mai 2014, finden im Nienburger Amtsgericht zwei Prozesse gegen mutmaßliche Schlachtfabrik-BlockiererInnen statt.  Die acht angeklagten AktivistInnen sollen sich am 12. Juli 2013 an einer Blockadeaktion gegen die Schlachtfabrik von Wiesenhof in Holte/Wietzen beteiligt haben. 

Hintergründe zu der Kampagne und diesem Fall gibt es hier:
http://antiindustryfarm.blogsport.de/

Auch wir rufen dazu auf, die Prozesse zu begleiten und am 8. Mai zum Amtsgericht Nienburg zu kommen. Seid solidarisch und zeigt den Herrschenden, dass sie mit Widerstand zu rechnen haben, wenn sie linke Politik kriminalisieren und mit repressiven Maßnahmen gegen politische Gegner vorgehen, um eigene Macht zu erhalten. 

Zeigt Präsenz gegen ihre Repression!

Sonntag, 30. März 2014

Demo gegen Nazigewalt und den Thor Steinar-Laden in Hannover am 5.4.

Im letzten Monat überschlugen sich die Vorfälle mit rechtem Hintergrund in Nienburg. Nach einer NPD-Kundgebung und Sprühereien sowie ein Anschlag auf ein Lokal und Lieferservice mit rassistischem Motiv fand am 22. März eine Demo gegen Rassismus und jeglicher Art rechter Ideologien in Nienburg statt. Hilfe und Unterstützung bekamen wir dabei u.a. aus Hannover. Denn Hannover hat ebenfalls ein ernstzunehmendes Naziproblem.


Die Initiative gegen rechten Lifestyle in Hannover unterstützte uns bei der Demonstration insofern, dass sie einen Redebeitrag hielten, in dem sie auf den im September eröffneten Laden "Tonsberg" aufmerksam machten. Dieser in Hannover-List ansässige Laden verkauft ausschließlich Ware der Marke "Thor Steinar". In ihrem Redebeitrag machten sie auf die prekäre Situation in Hannover aufmerksam und riefen auch Nienburger BürgerInnen zur Teilnahme an der 3. großen Demonstration gegen den Laden auf. Hiermit wollen wir den Aufruf der VeranstalerInnen unterstützen und schreiben deshalb hier einen eigenen, kleinen Aufruf, mit dem wir nochmal an NienburgerInnen, aber auch an alle anderen Menschen aus der Gegend, appelieren wollen. 
Das Erscheinen von Läden wie "Tonsberg" in Hannover darf nicht verhamlost werden. Oft wird hier nicht nur fragwürdige Kleidung verkauft sondern der Laden wird zu einem regionalen und überregionalen Treffpunkt der Neonaziszene. Nach uns bekannten Infomationen ist dieses Phänomen auch in Hannover nicht zu übersehen. So werden Bürgerinnen und Bürger, AntifaschistInnen und andere Gruppierungen, die nicht in das beschränkte Weltbild der "Tonsberg" Kunden passen auf öffentlicher Straße angegangen und bedroht. Deshalb begrüßen wir es, dass sich die Demo nicht ausschließlich gegen den Laden wendet, sondern sich auch gegen rechte Gewalt im Allgemeinen ausspricht, die viel zu oft verhamlost wird. Dieser Aufruf richtet sich an alle Menschen, die das Ziel verfolgen, sich gegen rechte Gewalt und gegen den Laden zu engagieren genauso wie an Leute, die bis jetzt noch nichts von der Situation in Hannover mitbekommen haben. Wir halten diesen Aufruf bewusst kurz(und können somit auch nicht sehr tief in die Thematik eingreifen), um euch weiterhin auf den Aufruf der VeranstalterInnen aufmerksam zu machen!

Kommt zur Demo am 05.04.2014 in Hannover-List(Startpunkt: Lister Platz - 13:00 Uhr) und zeigt, was ihr von rechter Gewalt und den Keimen von rechtsextremen Aktivitäten haltet! Tonsberg dichtmachen! Kein Platz für Nazis in Hannover (... und überall!) 

Mehr Infos: https://www.facebook.com/gegenrechtenlifestyleinhannover

Against Racism Nienburg

Dienstag, 25. März 2014

Artikel zur Demonstration

Demozug1

Am 22.03. fanden sich dann knapp 100 Leute an der Nienburger Fußgängerbrücke ein. Somit wurde zumindest die Anzahl der angemeldeten TeilnehmerInnen erreicht, was für uns und vor allem für die Kleinstadt Nienburg einen Erfolg darstellt. Die TeilnehmerInnen waren bunt gemischt. So fanden sich ortsansässige sowie angereiste Antifaschis[...]

ZUM KOMPLETTEN ARTIKEL AUF INDYMEDIA


DANKE FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG !

Dienstag, 11. März 2014

Aktuelle Vorfälle in Nienburg (Weser)

In letzter Zeit kam es zu mehreren Vorkomnissen, die rechtsextreme Aktivität in Nienburg erkennen lassen.
Am letzten Wochenende fand eine NPD-Mahnwache in Nienburg statt. Die Teilnehmer und Veranstalter der Kundgebung stammten zu größerem Teil jedoch nicht aus Nienburg. Allerdings fanden sich auch mehrere Nienburger, die diese Mahnwache unterstützten.
Außerdem gab es am vergangenen Wochenende einen vermutlich rassistisch motivierten Angriff auf eine Pizzeria in Nienburg. Vor rund zwei Wochen gab es desweiteren Schmierereien am Nienburger Bahnhof. Hierbei wurden Hakenkreuze und weitere rechtsextreme Symbolik an die Wände gesprüht (Informationen in diesem Artikel).

Diese traurigen und erschreckenden Ereignisse zeigen uns und hoffentlich auch der Bevölkerung, dass es sehr wichtig ist am 22. März auf die Straße zu gehen!

22.03.2014 // 13.30 Uhr // Fußgängerbrücke Nienburg (Weser) // Gegen Rassismus // Für Flüchtlingsrechte

Donnerstag, 13. Februar 2014

Kontakt aufnehmen

So könnt ihr Kontakt zu uns aufnehmen:


per Mail : against-racism-nienburg@gmx.de





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Impressum
Simon Hefe, Schwarzer Weg 30, Berlin

Aufruf zur Demonstration am 22.03.'14


Rassismus – ein Problem in der Mitte der Gesellschaft

Am 23. März 2014 enden die internationalen Wochen gegen Rassismus, die 1979 von den Vereinten Nationen als Erweiterung an den Gedenktag des Massakers von Sharpeville ins Leben gerufen wurden. Am 22. März findet deshalb eine Demonstration gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien in Nienburg (Weser) statt. Mit dieser Demonstration, die mehrere Redebeiträge beinhaltet, möchten wir ein klares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung jeglicher Form setzen und zeigen, dass Rassismus ein Problem in der Mitte der Gesellschaft darstellt und nicht nur am rechten Rand zu finden ist. Ausländerfeindlichkeit ist tief im Denken vieler Menschen verankert, denn Diskriminierung beginnt schon mit Bemerkungen, aufgrund des Aussehens, der Religion, der Herkunft einer Person oder wie diese lebt oder liebt. Außerdem ist man als Migrant_In oder Person mit Migrationshintergrund auch im Arbeitsmarkt nicht frei von Unterdrückung. Dazu kommt, dass auch in der heutigen Zeit Parteien, wie die NPD, öffentlich gegen ``Ausländer_Innen´´ hetzen und ihre menschenverachtende Ideologie und Unwahrheiten verbreiten um die Stimmung der Bevölkerung anzuheizen. Wir sagen, dass es so nicht weitergeht und machen uns stark für ein gemeinsames Zusammenleben, frei von Vorurteilen und Diskriminierung!



Kein Mensch ist illegal – Refugees are welcome here

Viele Menschen müssen aufgrund von Ursachen, wie zum Beispiel Krieg, Armut und Verfolgung wegen ihres Glaubens oder ihrer politischen Einstellungen aus dem Land, in dem sie aufgewachsen sind fliehen und nehmen eine lange und gefährliche Reise ( 2011 starben 1.500 Flüchtlinge im Mittelmeer) auf sich, um in Ländern, wie in Deutschland, ein besseres Leben führen zu können. Hier angekommen ist die Situation der Geflüchteten jedoch noch immer prekär, da sie Monatelang in der Ungewissheit einer möglichen Ausweisung leben müssen. Auch die 2 Prozent der Flüchtlinge, die in Folge eines Asylantrags einen positiven Bescheid bekommen oder andersweitig geduldet werden sind keinesfalls vor Abschiebung sicher. Nicht nur enorme politische Missstände erschweren den Flüchtlingen ein normales Leben. Auch direkte Diskriminierung  durch ihre Mitmenschen  trägt dazu bei. Rechtspopulist_Innen  greifen die Gefühle und Ängste der Bevölkerung auf um gegen Asylbewerberheime und Flüchtlinge zu hetzen und Sündenböcke für tief liegende soziale Probleme zu konstruieren. Verbrechen und Anschläge, die an Rostock Lichtenhagen 1992 erinnern, gegen Flüchtlingsheime nehmen leider immer weiter zu. Allein im Januar 2014 gab es 14 rassistisch motivierte Angriffe gegen Asylbewerberheime, wie beispielsweise Brandanschläge am 07.01. auf das Heim in München-Germering und am 13. und 19.01. in Heiligenhaus (NRW). Damit muss endlich Schluss sein - am 22. März 2014 Solidarität auf die Straße tragen!

Mehr Informationen: against-racism-nienburg.blogspot.de


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Die rassistisch motivierten Angriffe auf Asylbewerberheime im Januar 2014:
  • 01.01.2014, Berlin: In der Silvesternacht hatten Unbekannte zwei Eingangstüren des Flüchtlingsheimes in Berlin-Hellersdorf von außen zerstört, indem sie Pyrotechnik mit Klebebändern an den Türen befestigten und dann anzündeten.
  •  04.01.2014, Heiligenhaus (NRW): Ein 1000-Liter-Müllbehälter am Flüchtlingsheim brennt.
  • 07.01.2014, München-Germering (Bayern): Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim.
  • 09.01.2014, Heiligenhaus (NRW): Drei Müllbehälter am Flüchtlingsheim brennen.
  • 11.01.2014, Wohratal (Hessen):  Vier 18- bzw.19-jährige Auszubildenden waren am frühen Sonntagmorgen in eine von rund 50 Menschen bewohnte Flüchtlingsunterkunft im Ortsteil Wohra eingebrochen, hatten die Jalousien demoliert und im Hausinneren mehrere Türen eingetreten. Verängstigte Bewohner des Hauses alarmierten gegen 4.35 Uhr die Polizei. 
  • 11.01.2014, Heiligenhaus (NRW): Am Samstag , den 11.01. musste gegen 23:20 Uhr erneut ein brennender 1000 Liter-Container am Flüchtlingsheim abgelöscht werden.
  • 13.01.2014, Heiligenhaus (NRW):  Am Flüchtlingsheim wird ein Sofa in Brand gesetzt. Im Heim haben die Täter*innen die Feuerlöscher ausgeleert und Brandmelder zerstört.
  • 15.01.2014, Hildesheim (Niedersachsen): Brutaler Raubüberfall auf Flüchtlingsfamilie, mutmaßlich durch Rechtsextreme
  • 16.01.2014, Heiligenhaus (NRW): Ein Müllbehälter am Flüchtlingsheim brennt.
  • 17.01.2014, Heiligenhaus (NRW): Ein Müllbehälter am Flüchtlingsheim brennt.
  • 19.01.2014: Heiligenhaus (NRW): Zwei Matratzen werden angezündet, diesmal innerhalb des Flüchtlingswohnheims – eine in den Sanitärräumen des 2. Obergeschosses und eine im Treppenraum des Erdgeschosses im Flüchtlingsheim wird angezündet. Ein Bewohner atmet viel Rauch ein.
  • 19.01.2014: Berlin: Nazi-Rapper Patrick Killat aka „Villain 051“ rappt antisemitische und rassistische Text vor dem Hellersdorfer Flüchtlingsheim für ein Video. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde dabei von den Rechtsextremisten rassistisch beleidigt.
  • 25.01.2014: Schneeberg, Borna, Chemnitz (Sachsen): Rassistische Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime
  • 29.01.2014: Berlin-Hellersdorf: Ein Feuerwerkskörper wird durch ein offenes Fenster ins Flüchtlingsheim geworfen.

    Quelle:Netz gegen Nazis